Das Wasserbett dient der Rückenschule
Rückenleiden haben viele verschiedene Ursachen. Jeder dritte Deutsche leidet unter Rückenschmerzen. In den meisten Fällen können die Beschwerden auf falsche Körperhaltung beim Gehen, Sitzen oder Liegen zurückgeführt werden. Durch die chronische Überlastung der Wirbelsäule kommt es zu einem vorzeitigen Verschleiß, im schlimmsten Fall zum Bandscheibenvorfall.
Ein Wasserbett unterstützt optimal jeden Körper in jeder Lage. Zusätzlich wird die Rückenmuskulatur durch die zugeführte Wärme entspannt und gestärkt.
Linderung bei Gelenkenzündungen und Rückenschmerzen
Seit Jahren verwenden Heilpraktiker warmes Wasser zum Lindern von Muskelschmerzen und Abbau von Stress. Beheizte Wasserbetten finden erfolgreiche Anwendung zur Linderung von Muskelschmerzen und geschwollenen Gelenken, den Begleiterscheinungen von Gelenkentzündungen und verringern daher die morgentliche Steifheit und den Gebrauch von schmerzlindernden Arzneimitteln. Individuen, die an gewöhnlichen Rückenschmerzen leiden, hilft die Kombination von Wärme und Flüssigkeitsabstützung eines Wasserbettes ganz wesentlich. Wärme ist der Entspannung förderlich, während die Flotationsmatratze den Körper gleichförmig abstützt und dabei Kreislaufbeschwerden entgegenwirkt und das Rückrat entlastet.
Zusätzlich zu den dargelegten medizinischen Vorteilen ist ein Wasserbett auch die sanitärste Oberfläche zum Schlafen. Eine poröse Sprungfedermatratze ist ein erstaunlicher Magnet für Haare, Körperasche (winzige, von der Haut abgestoßene Partikel) und andere Fragmente. Diese sammeln sich langsam in die Matratze und werden wieder hoch in die Bettlaken getragen. Im Gegensatz dazu, kann die glatte Vinyloberfläche des Wasserbettes leicht mit Wasser und Seife gewaschen werden und Rückstände lassen sich mit einem feuchten Schwamm von der Auskleidung entfernen.
Wasserbetten kommen zur Zeit in hunderten von Krankenhäusern in den Vereinigten Staaten, Europa und Australien zur Anwendung. Zusätzlich zum medizinischen Nutzen des Wasserbettes, stellt sich in Krankenhäusern heraus, daß auf Wasserbetten gelagerte Patienten weniger oft umgedreht und umgelegt werden müssen, so daß das Personal für andere Pflichten frei wird. In Anbetracht der gegenwärtigen Erforschung der Vorteile von Flotations-Schlafsystemen für die Krankenpflege, stellt das Wasserbett eine sinnvolle therapeutische Hilfe für die Bemühungen des Arztes um das Wohl seiner Patienten dar. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen vom stationären Einsatz im akuten Fall bis zum täglichen Gebrauch im Privatbereich. Wasserbetten und Wassereinlegematratzen vielen Ausführungen für jede Anwendungsform zur Verfügung.
Wasserbett für schöne Träume
In verschiedenen Ländern in aller Welt feiert das Wasserbett als Komfortbett mit den ergänzenden medizinisch-therapeutischen Vorteilen jedes Jahr von neuem Triumphe. Und dies seit Mitte der 70er Jahre. Wie schon so viele Neuheiten wurde auch das Wasserbett in den USA erfunden und perfektioniert. Heute besitzt es in den USA einen Markanteil von ca. 25%, in Australien und Norwegen schläft bereits rund jeder Zweite auf einem Wasserbett. Weltweit schlafen mehrere hundert Millionen Menschen auf Wasser. Musterstadt hinkte bisher der internationalen Marktentwicklung hinterher. Viele Bürger können sich schwer vorstellen, auf dem neuen Matratzenfüllstoff Wasser zu schlafen. Als man von Strohmatratzen zu Matratzen aus Stahl (Federkern) wechselte dauerte es Jahrzehnte, bis auch der letzte von den damaligen Vorteilen überzeugt war. Bei unseren Nachbarn hat sich das Wasserbett jedoch innerhalb kurzer Zeit einen großen Marktanteil erobert. Erwartet wird jetzt, dass die so genannte Wasserbetten-Welle auch nach Musterstadt schwappt, dem weltweit kritischsten und konservativsten Markt. Die Wasserbetten lassen alles vergessen machen, was man bisher über optimales Schlafen weiß: Das hydraulische Prinzip der Wassermatratze mit Lendenunterstützung sorgt für anatomisch und orthopädisch richtiges Liegen. Die Matratze passt sich dem Körper an und nicht umgekehrt. Das Körpergewicht wird absolut gleichmäßig verteilt. Die verminderte Blutzirkulation an den Druckpunkten, welche bei herkömmlichen Matratzen auftritt, wird fast völlig eliminiert.
Gesunde registrieren, wie sie schneller einschlafen, intensiver schlafen und innerhalb kürzester Zeitspanne erholter aufwachen. Personen mit Rückenleiden und Schlafstörungen können endlich wieder ohne Beschwerden durchschlafen und innerhalb kürzester Zeit eine deutliche Besserung erfahren. In der Krankenpflege verwendet man Wasserbetten seit 1851 erfolgreich bei Gelenkentzündungen, Verbrennungen, Rückenleiden, Wundliegen, Asthma und Allergien. Während der Schwangerschaft können Frauen bequemer auf dem Bauch liegen und somit den Druck, den die schwere Gebärmutter auf die Aorta ausübt, lindern. Allergiker schätzen an Wasserbetten besonders die Hygiene. Wassermatratzen sind abwaschbar und stauben nicht, auch die Unterbetten sind waschbar. Eine repräsentative Umfrage der „Consumer Bond“ bei mehr als 1200 Wasserbettschläfern ergab, dass 93% der Befragten ihre Rückenleiden ganz oder teilweise behoben haben.
Entspannung im Schlaf
Oberbetten und Kissen rechtzeitig auswechseln!
Wer kennt nicht die nächtliche Kissenschlacht, den Kampf mit dem Kopfkissen? Das kunstvoll für den Schlaf zurecht geschobene, gestauchte, geknuffelte Kunstwerk verliert während der Nacht die gewünschte Form und bietet oft nicht mehr die notwendige Stütze der während des Tages so sehr belasteten Halswirbelsäule und die wichtige Entspannung der Muskulatur. Stützung und Entlastung sind die wichtigsten Aufgaben eines Kopfkissens.
Der Hohlraum zwischen Hals und Schulter sollte beim Schlafen circa zehn Zentimeter dick ausgefüllt sein – dadurch wird die Halswirbelsäule richtig gelagert, die Muskeln können entspannen. Der häufigste Fehler, der beim Kopfkissen gemacht wird, ist der, nicht zu erkennen, wann das gute Stück ausgedient hat. Jedes „sanfte Ruhekissen“ hat durchschnittlich 4,5 bis 4,7 kg (soviel wiegt der Kopf) zu „ertragen“ und rund 20 bis 40 grundlegende Bewegungen – Nacht für Nacht. Wann immer der Arm als Stütze zu Hilfe genommen werden muss, sollte man sich schnellstens nach einem neuen Kopfkissen auf die Suche machen. Aber nicht nur die richtige Kissenform ist entscheidend für eine erholsame Nachtruhe. Nach einer Umfrage eines Forschungsinstituts leiden über 40% aller Bürger unter Schlaflosigkeit. Nicht immer sind psychische Ursachen hierfür verantwortlich. Oft ist auch ein falsches Umfeld der Grund für den mangelnden Schlaf.
Eine wichtige Voraussetzung für erholsame Nachtruhe ist nämlich ein gesundes Bettklima mit funktionstüchtigen Kissen und Oberbetten. Der Grund: Jede Nacht sondert der Mensch Schweiß und Feuchtigkeit ab, die von den Bettwaren aufgenommen und an die Außenluft wieder abgegeben werden müssen, um eine Entgiftung des Körpers zu ermöglichen. Deshalb empfiehlt der Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie in Wuppertal, Oberbetten spätestens nach vier bis sechs Jahren durch neue zu ersetzen. Kopfkissen, die in besonderem Maße beansprucht werden, sollten bereits nach drei bis fünf Jahren ausgetauscht werden.